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Das Kind ist da...

Nach der Geburt beginnt die Zeit des so genannten Wochenbettes.
Der Name leitet sich davon ab, dass Frauen früher tatsächlich eine ganze Woche erst einmal hauptsächlich im Bett blieben und von der Familie versorgt wurden.

Dies mag auf den ersten Blick übertrieben oder veraltet scheinen ("Was soll ich eine ganze Woche im Bett???"), ist aber gar keine schlechte Idee. Mutter werden ist eine sehr kräftezehrende Erfahrung, und gerade Erstgebärende unterliegen schnell dem Irrtum, mit der Geburt sei es nun "geschafft".
Das ist natürlich nicht verkehrt, doch der Körper muss sich von der Anstrengung der Geburt erst einmal erholen, und außerdem braucht die Mutter braucht viel Kraft für das, was noch vor ihr liegt.

In den ersten Wochen ist dies vor allem das Stillen, bei vielen Kindern gepaart mit einem völlig chaotischen Schlafrhythmus. Neugeborene wollen gerne rund um die Uhr alle paar Stunden trinken - den Unterschied zwischen Tag und Nacht kennen sie noch nicht. (Es gibt Ausnahmen, aber darauf sollten sie lieber nicht bauen.)
Und wenn Sie ein Kind haben, dass allgemeinen schlecht schläft und Jahre braucht, bis es durchschläft ... dann ist es doch sinnvoll, sich so gut zu schonen wie möglich und darauf zu achten, von Anfang an möglichst genügend Ruhe und gute Ernährung zu bekommen.

Organisieren Sie die Zeit nach der Geburt so, dass Sie sich wirklich "nur" um das Neugeborene kümmern müssen, nicht um den Haushalt und auch nicht um Gäste. Wenn Besuch für Sie in Ordnung ist, dann bitten Sie die Gäste, etwas zum Essen mitzubringen - nehmen Sie jede Hilfe an. Oberste Priorität hat, dass Sie gut zu Kräften kommen bzw. mit diesen haushalten, denn sie werden sie noch brauchen.

Das erweiterte Wochenbett, also die Phase, in der die Mutter sich nach der Geburt schonen sollte, geht noch bis sechs bis acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit bilden sich die körperlichen Veränderungen durch die Schwangerschaft schon ein gutes Stück zurück, und so lange können nach der Geburt noch periodenartige Blutungen vorkommen.
Die Mutter braucht weiterhin Ruhe und Unterstützung, damit sie sich regenieren kann, und sollte noch keinen Sport treiben. Etwa zwei Monate nach der Geburt kann dann mit aufbauender Rückbildungsgymnastik begonnen werden.

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